
Türkei
Türkei – unsere Highlights

Regenbogenberge


Wo: Google Maps
Was: Wunderbar verfärbte Berglandschaft, entstanden durch Erosion der mineralhaltigen Sedimentgesteine.
Farben fast schon unwirklich.
Sanft geschichtete Hügel in Rot, Ocker, Gelb und div. Grüntöne. Die Natur hat einmal mehr als Künstler gearbeitet
Magische Lichtmomente
Vor allem früh morgens und kurz vor Sonnenuntergang wirken die Farben fast überirdisch – still, klar, poetisch.
Noch ein Geheimtipp?
So kommt es uns zumindest in der Nebensaison noch vor. Keine Touristenattraktionen, sondern das wahre Leben. Landwirtschaft und Industrie. Auf der Bank fragt uns ein netter Herr, was uns hierhin führt.
👉🏻 Nach Regen nicht zu empfehlen. Für uns wäre es nicht mal mit dem 4×4 in Frage gekommen.
Einsinken und Steckenbleiben garantiert.
Tipp: Wanderschuhe anziehen, wenn’s nass ist!
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Tuz Gölü


Wo: Google Maps
Was: Saisonal weitestgehend ausgetrockneter Binnensee (1’500 km² gross).
Tipp: Nimm die Strasse über den See!
Weiteres: Der See ist der grösste Salzlieferant der Türkei.
Der Tuz Gölü ist einer der größten Salzseen der Welt und berühmt für seine spiegelglatten, rosa schimmernden Flächen. Im Sommer verdunstet das Wasser fast vollständig, sodass eine dicke Salzkruste entsteht
• Warum rosa?
In Tuz Gölü leben extrem salzwasserliebende Mikroorganismen, vor allem eine Alge
• Zur „Selbst-Schutz“-Strategie dieser Mikroben gehört, dass sie farbige Pigmente produzieren, etwa das Carotin Pigment Beta-Carotin oder Pigmente der Halobacterien. Diese Pigmente reflektieren Licht so, dass das Wasser rosa bis rötlich schimmert.
• Je heißer, sonniger und salzhaltiger das Wasser, desto stärker kann dieser Effekt sein.
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Kappadokien

Wo: Google Maps
Was: Wahrscheinlich berühmt wegen der Heissluft-Ballone, gibt es auch noch viele andere Dinge zu entdecken:
6 Punkte die Kappadokien besonders auszeichnet
1.
Die Region ist berühmt für ihre „Feenkamine“, bizarre Felsformationen und weite Täler aus weichem Vulkangestein.
2.
Historische Höhlenstädte und unterirdische Anlagen (Untergrund-Städte)
3.
Felsenkirchen:
Vor allem im Göreme-Freilichtmuseum finden sich reich verzierte Höhlenkirchen mit gut erhaltenen Fresken.
4.
Heißluftballonfahrten:
Kappadokien ist einer der weltweit bekanntesten Spots für Ballonfahrten – spektakuläre Sonnenaufgänge inklusive.
5.
Name „Kappadokien“ = „Land der schönen Pferde“
Noch heute sieht man in einigen Tälern halbwild lebende Pferde.
6.
Valleys: Rose Valley, Red Valley, Love Valley und White Valley. Mit Wanderwegen, Pferdeausritten, Quad Touren zum bestaunen der Felsformationen und Höhlen.
Tipp: Cash mitnehmen, denn z.T. wird Strassenzoll erhoben, so quasi als Eintritt in die Landschaft.
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Weiteres: Wikipedia
Lake Meke

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Was: Doppelter Kratersee, der unterdessen ganz ausgetrocknet ist.
Leider sehen wir hier, wie empfindlich unsere Natur ist. Durch die intensive Nutzung des Grundwassers ist dieser See, der einst vielen Wasservögeln ein Zuhause bot, oft nur noch eine ausgetrocknete Schale.
Unser Stop hier war eine wichtige Erinnerung: Als Vanlifer und Naturliebhaber haben wir die Verantwortung, bewusst zu reisen und auf die Umweltprobleme aufmerksam zu machen.
Der Meke Kratersee braucht dringend Schutzmaßnahmen, insbesondere gegen die übermäßige Grundwasserentnahme.
Tipp: Den Gipfel besteigt man am Besten von der Ostseite, auf einem nicht kartierten, gut sichtbaren Weg.
Tipp: Immer mehr Müll mitnehmen als man da gelassen hat.
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Ephesus antike Stadt

Wo: Google Maps
Was: Riesige Ausgrabungsstätte mit Spuren von Menschen seit der Kupfersteinzeit (5000 v. Chr.).
Tipp: Im Winter besuchen (im Sommer gibt’s viele Leute und über 40° im Schatten)!
Und da du gerade in der Nähe bist lohnt sich ein Besuch beim Haus der Mutter Maria. Ein restauriertes byzantinisches Kirchen- oder Klostergebäude, das von Pilgern als zeitweiliger Wohnort und mögliches Sterbehaus Marias, der Mutter Jesu, betrachtet wird
Weiteres: Wikipedia, Ephesus Retreat
Termessos


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Was: Antike Stadt in den Bergen, die früher kaum eingenommen werden konnte und heute wenig touristisch erschlossen ist.
Das absolute Highlight ist das antike Theater. Es wurde direkt in den Abgrund eines Berghangs gebaut, mit Sicht auf die zerklüfteten Gipfel des Taurusgebirges.
Tipp: Wanderschuhe anziehen und auch die in den Berg gehauenen Gräber besuchen.
Tipp: Wasser mitnehmen, es gibt oben auf dem Berg keine Verpflegung
Kosten Januar 2026: 3 Euro pro Person
Die Kasse befindet sich bereits unten an der Zufahrtsstraße zum Nationalpark. Dort zahlst du den Eintritt, bevor du die ca. 8–9 km lange Serpentinenstraße bis zum eigentlichen Parkplatz der Ruinen hinauffährst.
Geniess die Auffahrt mit Blick über die Bergwelt
Weiteres: Wikipedia
Salda Gölü

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Was: See mit weissem Sand- und Kiesstrand.
Spitznamen – Malediven der Türkei
„Mars auf Erden“: Die NASA interessiert sich brennend für den Salda-See. Die dort vorkommenden mikrobiellen Sedimente (Hydromagnesit) ähneln verblüffend den Mineralvorkommen im Jezero-Krater auf dem Mars. Wissenschaftler nutzen den See daher als Modell, um nach Spuren früherem Lebens auf dem roten Planeten zu suchen.
Seit 2019 steht der See unter strengem Schutz (Sonderumweltschutzzone). Das Betreten bestimmter Strandabschnitte mit Schuhen oder das Rauchen ist dort streng verboten.
Tiefe: Mit einer Tiefe von bis zu 184 Metern gehört er zu den tiefsten Seen der Türkei.
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Bafa Gölü

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Was: Alte Meeresbucht, die durch Verlandung zum 60 km² grossen Binnensee wurde.
Tipp: Fernglas und Wanderschuhe mitbringen, und einen lokalen «tour guide» anheuern! Am Bafa Gölü gibt es rund 100 Vogelarten und – im unwegsamen Gelände – auch Ruinen und versteckte Höhlen mit Felsmalereien.
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Patara Beach


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Was: 12 km feiner, goldgelber Sandstrand mit bis 1,5 km breiter Dünenlandschaft – ein wichtiger Nistplatz der unechten Karettschildkröte – angrenzend an die antike Hafenstadt Patara.
Tipp: Im Norden kann man mit dem Auto bis zum Strand fahren. Im Süden bezahlt man Eintritt zur antiken Stadt, auch wenn man «nur» an den Strand möchte.
Keine Hotelburgen: Aufgrund des Naturschutzes und der antiken Stätten gibt es direkt am Strand keine Hotels, sondern nur ein kleines, vom Dorf betriebenes Café mit Basis-Verpflegung. (In der Nebensaison geschlossen)
Wüsten-Feeling: Hinter dem Strand türmen sich gewaltige Sanddünen auf, von denen aus man einen spektakulären Blick auf den Sonnenuntergang hat.
Wichtig: Da der Strand sehr offen ist, gibt es oft starken Wind und höhere Wellen
Weiteres: Unechte Karettschildkröte, Patara Ausgrabungsstätte
Chimaira bei Olympos

Wo: Google Maps
Was: ewige Flammen (aus dem Boden austretendes Erdgas, das schon seit Jahrtausenden brennt)
Tipp: In der Nebensaison und abends besuchen. Wurst mitbringen. (Marshmallows kann man vor Ort kaufen.)
Weiteres: Wikipedia

Reisetipp:
- Eine HGS-Plakette lohnt sich nicht. Fahre bei den Maut-Stellen einfach zur Schranke, wo du bar bezahlen kannst («nakit»)







