
In Frankreich geblitzt!
Zu schnell gefahren?
(Etwas) zu schnell gefahren? Ja. Zwischen Pyrenäen und Meer. Und schon flattert die Busse ins Haus – natürlich an die Adresse in der Schweiz. Mein Vater nahm sich die Mühe, die Busse einzuscannen und mir als .pdf-Dokument zu schicken. Schöne Post! Und dann noch auf Französisch. Also ‚ran ans Übersetzen und herausfinden, wie die Busse bezahlt werden kann.
Frankreich habe das Recht, das Geld auch in der Schweiz einzutreiben. Und je länger man warte, desto teurer werde es, gemäss Beobachter.
Erster Zahlungsversuch
Also machen wir einen ersten Zahlungsversuch. Doch: die Webseite, die im Brief angegeben ist, sei nicht sicher, meint mein Firefox. Hm. Ist’s ein Betrugsversuch? Also wieder ins Internet recherchieren.
Doch, es ist eine echte Busse. Also nicht verkriechen, sondern bezahlen!

Zweiter Zahlungsversuch
Also zweiter Zahlungsversuch, und zwar via App. Frankreich hat eigens eine App, damit man Verkehrsbussen einfach bezahlen kann. Cool! Doch wie kann ich mit der App einen QR-Code einscannen, der auf demselben Handy ist? Vielleicht kann ich das .pdf ja irgendwie einlesen? Aber so weit kommt es gar nicht, denn die App ist veraltet und läuft auf meinem Samsung Handy nicht, sagt mein Playstore.
Langsam frage ich mich, was das soll …

Dritter Zahlungsversuch
Also dritter Zahlungsversuch: Myri installiert sich die App auf ihrem iPhone, scannt den QR-Code der Busse ab meinem Handy und wir bezahlen mit unserer DKB-Debitkarte.







