Wenn einer eine Reise tut …

… kostet das ’ne Menge Geld. Daher: Mach‘ dir VOR der Reise ein paar Gedanken dazu!

Währungen

Eigentlich wollten wir nach Nordamerika. Doch dann kam Jara in unser Leben und wir wollten sie nicht in ein Flugzeug packen oder einer langen Seereise aussetzen. Daher entschieden wir uns, von der Schweiz aus mit dem Camper los zu reisen und begannen mit Vorbereitungen. Die Eckpunkte waren bald klar: Spanien, Türkei, Skandinavien und was so alles dazwischen liegt. Also: Kontinentaleuropa, mit vielen verschiedenen Ländern … und vielen verschiedenen Währungen.

Dank Eric war ich mir bewusst, dass jeder Kauf in einer Fremdwährung Gebühren kosten wird und diese je nach Wechselbude sehr unterschiedlich hoch sind. Da in vielen Ländern Europas der EURO die offizielle Währung ist oder man bar auch mit EURO bezahlen kann, war bald klar, dass wir ein EURO-Konto brauchen. Und zwar ein Konto ohne hohe Kontoführungsgebühren und mit tiefen Wechselgebühren, falls wir einmal nicht mit EURO bezahlen können (z.B. in der Türkei oder in Norwegen).

Unsere Lösung

Je ein EURO-Konto bei Swissquote und bei der DKB (Deutsche Kreditbank)

Warum?

Ein Swissquote-Konto hatte ich sowieso schon und ich kann mit dem Handy zum Tageskurs EURO kaufen. Wechselgebühr: ab 0.95%

Das Konto bei der DKB ist gratis, wenn man jeden Monat mind. 700 EURO einzahlt. Eine SEPA-Überweisung von Swissquote zur DKB kostet zwei EURO, also habe ich eigentlich nur 24 EURO Kosten pro Jahr für das Konto bei der DKB (inkl. je eine VISA Debitkarte für mich und Myri).

Empfehlungslinks

Bargeld

Für Bargeldbezug am Bankomat verlangen Swissquote und DKB keine Geld. Häufig will aber die Betreiberin des Bankomaten etwas. Die ZKB hat im August 2025 nichts verlangt: Ich konnte mit der DKB-Karte einfach 300 EURO herauslassen, ohne Gebühren. In Montenegro, bei der Hipotekarna Banka in Cetinje, bezahlte ich 4.88 EURO Gebühren mit der Swissquote-Karte. Trotzdem war es eine für mich erstaunliche Erfahrung, denn die Swissquote-Karte ist ja nur virtuell auf meinem Handy und ich konnte Dank NFC Geld abheben!

In Bosnien-Herzegowina funktionierte meine DKB-Karte kontaktlos nur selten und mit Einstecken auch nicht immer. Es lohnte sich also auch hier, Bargeld dabei zu haben.

Strassengebühren / Maut

Norwegen

In Norwegen fährt man relativ «günstig», wenn man lange vor der Abreise einen «Tag» für’s Auto organisiert. Die Maut wird dann direkt von (d)einer Kreditkarte abgezogen.

Für Fähren kann man einen Vertrag abschliessen und Geld einzahlen (2’200 NOK – via Rechnung und Banküberweisung – das kann Tage dauern!). Damit kriegt man bis 50% Rabbatt. Übrigens liest man häufig, dass das nur mit einem «Tag» fürs Auto gehe. Das stimmt so nicht, denn es gibt auch die Option, sich ohne «Tag» bei den Fähren zu registrieren.

Türkei

Sich einen HGS-«Tag» für die Türkei zu organisieren lohnt sich nicht: viel zu umständlich.


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